Depot Risk Check

Liquidität: Handelbarkeit von Anlagen

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Liquidität beschreibt, wie schnell und ohne nennenswerte Preisabschläge eine Anlage in Bargeld umgewandelt werden kann. Illiquidität ist ein wesentliches, oft unterschätztes Anlagerisiko.

Liquide vs. illiquide Anlagen

Hochliquide Anlagen wie Aktien großer Unternehmen oder Staatsanleihen mit hohem Rating können jederzeit zum Marktpreis gehandelt werden. Illiquide Anlagen wie Immobilien, Private Equity oder bestimmte Unternehmensanleihen sind schwerer oder nur mit erheblichen Preisabschlägen verkäuflich.

Liquiditätsrisiko bedeutet, dass in ungünstigen Marktphasen viele Anlagen gleichzeitig illiquide werden können – ein häufiger Auslöser von Finanzkrisen.

Liquiditätsspektrum von Anlagen

  • Sehr liquide: Geldmarktfonds, Staatsanleihen AAA, Blue-Chip-Aktien
  • Liquide: ETFs, Investment-Grade-Anleihen, Mid-Cap-Aktien
  • Mäßig liquide: Small-Cap-Aktien, Hochzinsanleihen
  • Illiquide: Private Equity, Immobilien, geschlossene Fonds

Häufige Fragen

Wie viel Liquidität sollte ein Portfolio haben?

Professionelle Vermögensverwalter empfehlen typischerweise 5–15% des Portfolios in hochliquiden Instrumenten, um auf Marktchancen reagieren und Notfälle abdecken zu können.

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