Depot Risk Check

Sharpe Ratio: Risikoadjustierte Rendite

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Sharpe Ratio misst, wie viel Überrendite ein Portfolio je Risikoeinheit erzielt – und gilt als wichtigste Kennzahl für den risikoadjustierten Performancevergleich.

Wie wird die Sharpe Ratio berechnet?

Sharpe Ratio = (Portfoliorendite − Risikofreier Zinssatz) / Standardabweichung der Portfoliorendite

Eine Sharpe Ratio von 1,0 bedeutet, dass das Portfolio pro Risikoeinheit eine Überrendite von 1% über dem risikolosen Zinssatz erzielt. Je höher die Sharpe Ratio, desto effizienter ist das Portfolio: Es erzielt mehr Rendite pro eingegangenes Risiko.

Sharpe Ratio interpretieren

  • Unter 0: Schlechter als risikoloser Zinssatz
  • 0 bis 0,5: Unterdurchschnittlich
  • 0,5 bis 1,0: Akzeptabel
  • 1,0 bis 2,0: Gut
  • Über 2,0: Sehr gut (in der Praxis selten dauerhaft erreichbar)

Häufige Fragen

Was ist eine gute Sharpe Ratio?

Eine Sharpe Ratio über 1,0 gilt allgemein als gut. Viele erfolgreiche Fonds und Portfolios erzielen langfristig Werte zwischen 0,5 und 1,0.

Was sind die Grenzen der Sharpe Ratio?

Die Sharpe Ratio berücksichtigt nur die Standardabweichung, nicht aber Tail Risks oder asymmetrische Verluste. Sie kann durch niedrige Volatilität künstlich aufgebläht werden.

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