Depot Risk Check

Standardabweichung: Streuung der Renditen

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Standardabweichung ist das grundlegende statistische Maß für die Streuung von Renditen um den Durchschnittswert – und damit die Basis für Volatilitätsberechnungen und Risikokennzahlen.

Standardabweichung und Portfoliorisiko

Eine hohe Standardabweichung bedeutet, dass die Renditen stark um den Durchschnitt streuen – das Portfolio ist volatil. Bei Normalverteilung der Renditen fallen etwa 68% der Renditen in den Bereich plus/minus 1 Standardabweichung und 95% in den Bereich plus/minus 2 Standardabweichungen.

Beispiel: Ein Portfolio mit einer Jahresrendite von 8% und einer Standardabweichung von 12% hätte in 68% der Jahre eine Rendite zwischen -4% und +20%.

Typische Standardabweichungen

  • Globale Aktien (MSCI World): ca. 15–18% p.a.
  • Globale Anleihen: ca. 4–6% p.a.
  • Ausgewogenes 60/40-Portfolio: ca. 9–12% p.a.
  • Gold: ca. 15–20% p.a.
  • Kryptowährungen: 60–100% p.a.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Standardabweichung und Volatilität?

In der Finanzwelt werden Standardabweichung und Volatilität oft synonym verwendet. Genau genommen ist Volatilität die annualisierte Standardabweichung der logarithmierten Renditen.

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