Ein Monatsrückblick über Rotation, Zinsen, Dollar und Edelmetalle
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Der Januar 2026 zeigt früh, was Anleger dieses Jahr begleiten wird: Politik als Volatilitätsfaktor, Notenbanken als Taktgeber und gleichzeitig eine erstaunlich robuste Risikobereitschaft in Teilen des Marktes. Simon und Christoph ordnen ein, welche Assetklassen und Regionen profitieren, wo Risiken wachsen und welche Signale Zinsen, Dollar sowie Edelmetalle für Portfolios senden.
Der Start war für Aktienanleger insgesamt positiv, getragen vor allem von Schwellenländern und Japan, während Europa und die USA zwar ebenfalls im Plus lagen, aber weniger stark – mit dem Hinweis, dass eine Trump-kompatible Zinspolitik vor allem US-Tech zusätzlich stützen könnte.
Der Januar unterstreicht das Prinzip „mehr Risiko, mehr Rendite“ (High Yield vor Corporates vor Staatsanleihen), mit positiven Beiträgen auch bei Wandelanleihen und Nachrangkapital, während EM-Bonds in lokaler Währung vorne liegen – allerdings schrumpft durch niedrigere Kupons der Risikopuffer, sodass schon kleinere Aktienbewegungen das Gesamtportfolio stärker treffen können.
Ein sichtbarer Wendepunkt war Davos: Danach blieben europäische Märkte zurück, besonders exportorientierte Länder wie Deutschland, getrieben von neuen Zoll-Drohungen aus den USA und zusätzlicher Unsicherheit rund um die erneute Prüfung des Mercosur-Abkommens.
Enttäuschungen gab es vor allem bei Kryptowährungen (Bitcoin stabiler, während Ethereum und Solana Verluste zeigen) und bei Immobilien (nahe 0%), während der US-Dollar besonders negativ auffiel, weil er gegenüber nahezu allen großen Währungen verlor und damit indirekt viele Assetklassen beeinflusst.
Die starken Anstiege bei Gold, Silber und Platin wirken für Christoph wie Blasen-Signale, weil die Bewegungen nicht zu Inflation und Wachstum passen und die Frage lautet, wie lange der Trade noch läuft und warum kaum jemand aussteigt – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.
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