Ein Monats-Check zum Einkaufsmanagerindex: Signalwirkung, Ursachen und Portfolio-Folgen
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Der Einkaufsmanagerindex (PMI) liefert oft früher als „harte“ Daten ein Bild davon, ob die Konjunktur kippt oder stabilisiert. Simon und Christoph ordnen das Drei-Monats-Hoch im Januar 2026 für Deutschland ein, erklären die Treiber hinter dem Anstieg und leiten ab, was das für Zinsen, Märkte und die Portfolioausrichtung im Jahr 2026 bedeutet.
Der PMI ist hoch frequent, wird für viele Länder und breite Branchen erhoben und dank einheitlicher Skalierung schnell und zuverlässig interpretierbar – dadurch ist er für Anleger oft aussagekräftiger als verzögert veröffentlichte Konjunkturdaten.
Der deutsche PMI stieg von 47,0 im Dezember auf 49,1 im Januar, Produktion und Neuaufträge legten leicht zu – zugleich bleibt Deutschland seit 43 Monaten unter 50, daher ist das Signal eher Stabilisierung als echte Trendwende.
Mehr Optimismus entsteht durch Innovationen, neue Produkte und teils höhere Investitionen, während Beschäftigung weiter sinkt und Preisdruck durch intensiven Wettbewerb anhält – ein Hinweis auf erste Anpassungen, aber noch ohne klare Wachstumssubstanz.
Es ist noch zu früh für eine belastbare Aussage, aber steigende Indizes in vielen Ländern und ein deutliches Anspringen der US-Konjunktur könnten Deutschland als Exportnation stützen – dennoch bleiben strukturelle Hausaufgaben entscheidend.
Breit diversifizieren und die Geldpolitik im Blick behalten bleibt zentral, weil Notenbank-Signale Richtung Zinsen, Dollar sowie Aktien- und Rentenmärkte bestimmen, während die USA als Konjunkturzugpferd weiterhin wichtig sind – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.
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