Staffel 2, Folge 6:

Zolldeals mit Indien – wer profitiert mehr: Europa oder die USA?

Zwei neue Handelsabkommen im Vergleich: Gewinnerbranchen, Risiken und Portfolio-Folgen

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🧠 Worum geht’s in dieser Folge?

Indien justiert seine Handelspolitik neu und hat in kurzer Folge Zoll-Deals mit der EU und den USA angekündigt. Simon und Christoph ordnen ein, wie sich die Logik der Abkommen unterscheidet, welche Sektoren profitieren könnten und welche politischen Risiken Anleger für 2026 und darüber hinaus im Blick behalten sollten.

Frage 1 – Was ist der wichtigste Unterschied zwischen EU- und US-Deal mit Indien?

Der EU-Deal ist langfristig angelegt und dürfte nach Ratifizierung ab 2027 verlässlich wirken, während der US-Interimsdeal selektiver ist und politisch deutlich fragiler bleibt.

Frage 2 – Wer hat bei Industrie, Autos und Konsumgütern den größeren Hebel?

Europa hat Vorteile bei Kleinwagen und Luxusautos sowie bei klassischen Industrien, während die USA bei High-Tech-Industriegütern und Software stärker positioniert sind und bei Konsumgütern eine Aufteilung zwischen US-Tech und europäischen Luxusmarken wahrscheinlich ist.

Frage 3 – Wie erkennt man nichttarifäre Handelshemmnisse, und wo ist Vorsicht nötig?

Nichttarifäre Hemmnisse stecken oft in Standards, Zulassungen und Detailregeln und sind für Anleger schwer sichtbar, weshalb besonders regulierte Bereiche genau geprüft werden sollten – während Indiens Dienstleistungsexporte davon tendenziell weniger betroffen sind.

Frage 4 – Was ist das größte Risiko dieser Deals für Anleger?

Auf US-Seite ist das Hauptrisiko ein politisches Umschwenken mit Rücknahme oder Verschärfung von Zöllen, auf EU-Seite können lange Ratifizierungsprozesse und rechtliche Prüfungen die Umsetzung verzögern und damit Unsicherheit verlängern.

Frage 5 – 5 auf den Punkt: Indien-Deals konkret fürs Portfolio

Indien bleibt ein langfristiges Wachstums-Thema mit großem Investitionsbedarf, aber Engagements sollten diversifiziert und mit Zeithorizont gedacht werden statt als kurzfristiger Trade – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.

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