Zwei neue Handelsabkommen im Vergleich: Gewinnerbranchen, Risiken und Portfolio-Folgen
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Indien justiert seine Handelspolitik neu und hat in kurzer Folge Zoll-Deals mit der EU und den USA angekündigt. Simon und Christoph ordnen ein, wie sich die Logik der Abkommen unterscheidet, welche Sektoren profitieren könnten und welche politischen Risiken Anleger für 2026 und darüber hinaus im Blick behalten sollten.
Der EU-Deal ist langfristig angelegt und dürfte nach Ratifizierung ab 2027 verlässlich wirken, während der US-Interimsdeal selektiver ist und politisch deutlich fragiler bleibt.
Europa hat Vorteile bei Kleinwagen und Luxusautos sowie bei klassischen Industrien, während die USA bei High-Tech-Industriegütern und Software stärker positioniert sind und bei Konsumgütern eine Aufteilung zwischen US-Tech und europäischen Luxusmarken wahrscheinlich ist.
Nichttarifäre Hemmnisse stecken oft in Standards, Zulassungen und Detailregeln und sind für Anleger schwer sichtbar, weshalb besonders regulierte Bereiche genau geprüft werden sollten – während Indiens Dienstleistungsexporte davon tendenziell weniger betroffen sind.
Auf US-Seite ist das Hauptrisiko ein politisches Umschwenken mit Rücknahme oder Verschärfung von Zöllen, auf EU-Seite können lange Ratifizierungsprozesse und rechtliche Prüfungen die Umsetzung verzögern und damit Unsicherheit verlängern.
Indien bleibt ein langfristiges Wachstums-Thema mit großem Investitionsbedarf, aber Engagements sollten diversifiziert und mit Zeithorizont gedacht werden statt als kurzfristiger Trade – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.
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