Staffel 2, Folge 3:

Liberation Day 2.0 – Was ein erneuter Zollstreit 2026 für Anleger bedeutet

Wie Drohungen, Inflationseffekte und Marktmechanik Portfolios beeinflussen

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Worum geht’s in dieser Folge?

Zoll-Drohungen sind zurück auf der Agenda: Nach US-Plänen gegen Europa und EU-Gegenreaktionen wird in Davos über das Eskalationsrisiko diskutiert. Simon und Christoph ordnen ein, wie Zölle als Unsicherheitsfaktor auf Konjunktur, Inflation und Märkte wirken – und welche Portfolio-Prinzipien 2026 besonders wichtig werden.

Frage 1 – Was ist diesmal konkret der Zündfunke?

Auslöser sind politisch aufgeladene US-Zollankündigungen gegen Europa samt Drohkulisse (bis hin zu Extremzöllen auf einzelne Güter) und die schnelle Reaktionsbereitschaft der EU, während Trump zugleich erfahrungsgemäß bei deutlichen Marktturbulenzen wieder zurückrudert.

Frage 2 – Zölle als Konjunktur- und Inflationsimpuls: Wer zahlt die Rechnung?

Zölle wirken wie eine Zusatzsteuer, verteuern Importgüter und dämpfen Handel, was theoretisch Inflation und Wachstum zugleich belasten kann – praktisch hängt 2026 viel davon ab, ob es bei Drohungen bleibt oder ob Maßnahmen wirklich umgesetzt werden.

Frage 3 – Marktmechanik: Was preist die Börse zuerst ein?

Ob der Markt es als kurzes Theater oder als strukturellen Bruch sieht, zeigt sich früh an Fluchtindikatoren wie Gold, an der Volatilität und daran, ob die „buy the dip“-Logik hält oder in eine anhaltende Risikoaversion kippt.

Frage 4 – Gewinner, Verlierer, zweite Runde: Wo liegen die versteckten Risiken?

Entscheidend sind weniger Schlagzeilen als Zweitrundeneffekte, die sich in Quartalszahlen ablesen lassen: ob Investitionen wirklich Gewinne liefern, welche Branchen Preissetzungsmacht behalten und wer durch Unsicherheit bei Ausblick, Finanzierung und Nachfrage unter Druck gerät.

Frage 5 – Was bedeutet ein erneuter Zollstreit 2026 konkret fürs Portfolio?

Breit investieren, keine Einzel- oder Regionenwetten überziehen und Diversifikation als Kernprinzip halten, weil politische Eskalationen schnell einzelne Märkte treffen können – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.

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