Wie Öl, Sanktionen und Risikoprämien den Blick auf 2026 verändern
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In dieser Folge ordnen Simon und Christoph den Venezuela-Schock und die mögliche Eskalationsdynamik in der Region ein: Welche Signale Trump sendet, warum Kolumbien zum Risiko-Hotspot werden kann und welche Marktkanäle (Öl, Spreads, EM-Risiko) für 2026 entscheidend sind.
Die Festnahme Maduros durch die USA wird als Machtdemonstration in Lateinamerika verstanden und wird am Markt vor allem über die Erwartung billigerer Energie und langfristig besserer US-Ölversorgung interpretiert.
Christoph erwartet eine Ausweitung des US-Einflusses nach Monroe-Doktrin-Logik, wovon zunächst Energieunternehmen und Banken profitieren könnten, während für den US-Dollar vor allem die Notenbankpolitik maßgeblich bleibt.
Russland und China reagieren auffällig zurückhaltend und aus Marktsicht zählt vor allem, ob Kolumbien als rohstoffreiches, aber verwundbares Land über Interventionen und die „Drogenkarte“ zur nächsten geopolitischen Projektionsfläche wird.
Der wichtigste Prüfstein sind die Spreads lateinamerikanischer Staatsanleihen, denn solange sie sich einengen, bleibt das Risikoasset-Umfeld stabil und Emerging-Markets-Aktien profitieren statt zu kippen.
Billigere Rohstoffe könnten Investitionen und Gewinne (auch über US-Geschäft) stützen und über fallende US-Inflation sowie niedrigere US-Leitzinsen weltweit Rückenwind geben – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.
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