Depot Risk Check
Anleihe ETF Risikoanalyse: Was Anleger beachten müssen
Anleihe ETF Risiko:
Anleihe-ETFs stehen bei unseren Mandanten bei Wealth Partners Tegernsee zunehmend im Mittelpunkt, insbesondere nach dem Zinsumfeld der vergangenen Jahre. Was viele Anleger überrascht: Anleihe-ETFs haben zwar keine feste Laufzeit – sie sind aber dennoch erheblichem Zinsrisiko ausgesetzt, das von der Duration des zugrunde liegenden Index abhängt. Das Risikoprofil eines Anleihe-ETFs kann deutlich aggressiver sein als erwartet.
Welche Risiken stecken in Anleihe ETFs?
Das Zinsrisiko ist bei Anleihe ETFs besonders wichtig, da der ETF kein festes Fälligkeitsdatum hat. Einzelanleihen verlieren bei steigenden Zinsen zwar ebenfalls an Wert, zahlen aber am Ende der Laufzeit den Nennwert zurück. Ein ETF dagegen rollt die Positionen ständig um und trägt das Zinsrisiko dauerhaft.
Das Bonitätsrisiko hängt von der Zusammensetzung des ETF ab. Ein ETF auf Staatsanleihen mit AAA-Rating ist praktisch frei von Kreditrisiken, während ein High-Yield-Unternehmensanleihen-ETF in einer Rezession erhebliche Kursverluste durch steigende Ausfallraten verzeichnen kann.
Eine fundierte Basis für das Thema Anleihe ETF Risiko ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Aus unserer Beratungspraxis
Wir sehen in der Beratung regelmäßig Anleger, die Anleihe-ETFs als risikofreien Portfoliobaustein betrachten – und dann überrascht sind, wenn sie 2022-ähnliche Kursverluste in ihrer vermeintlich sicheren Position entdecken. Ein breiter globaler Anleihe-ETF hatte 2022 einen Drawdown von rund 15 Prozent. Der Depot Risk Check berechnet das Zinsrisiko und die Duration des Anleiheportfolios automatisch.
Wichtige Kategorien von Anleihe ETFs
- Kurzlaufende Staatsanleihen (0-3 Jahre): sehr geringes Zinsrisiko, sehr geringes Kreditrisiko
- Mittellaufende Staatsanleihen (3-7 Jahre): mittleres Zinsrisiko
- Langlaufende Staatsanleihen (über 7 Jahre): hohes Zinsrisiko
- Investment Grade Unternehmensanleihen: mittleres Kreditrisiko, mittleres Zinsrisiko
- High Yield Unternehmensanleihen: hohes Kreditrisiko, mittleres Zinsrisiko
- Emerging Market Bonds Hartwährung: mittleres Kredit- und Zinsrisiko
- Inflationsindexierte Anleihen (TIPS/Linker): Schutz gegen Inflation, aber Zinsrisiko
Den richtigen Anleihe ETF für Ihr Depot auswählen
Die Auswahl des richtigen Anleihe ETF hängt primär von drei Faktoren ab: dem gewünschten Risikoniveau, dem Anlagehorizont und der Funktion der Anleihekomponente im Portfolio. Soll der Anleihe ETF als sicherer Hafen in Krisen dienen, sind kurzlaufende Investment-Grade-Staatsanleihen sinnvoll. Soll er die Rendite des Portfolios erhöhen, kommen Investment-Grade-Unternehmensanleihen oder vorsichtig beigemischte High-Yield-ETFs in Betracht.
Der Depot Risk Check klassifiziert Anleihe ETFs nach Assetklasse und zeigt ihren Beitrag zur Gesamtrisikostruktur des Portfolios.
Unser Tipp
Analysieren Sie das vollständige Risikoprofil Ihrer Anleihe-ETFs. Der Depot Risk Check erfasst Zinsrisiko, Bonität und Währungsabsicherung in einer Übersicht.
Häufige Fragen
Verliert ein Anleihe ETF immer Geld wenn die Zinsen steigen?
Ist ein Anleihen ETF besser als ein Tagesgeldkonto?
Wie finde ich heraus, welche Duration mein Anleihen ETF hat?
Können Anleihen ETFs auch Verluste über längere Zeiträume haben?
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Der Depot Risk Check berechnet Volatilitaet, maximalen Drawdown, Klumpenrisiken und das Waehrungsrisiko Ihres Portfolios. Keine Anmeldung erforderlich.
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