Depot Risk Check
ETF Risiko richtig einschätzen
ETF Risiko:
„ETFs sind doch sicher“ – diesen Satz hören wir in der Beratungspraxis bei Wealth Partners Tegernsee häufig, und er birgt ein Missverständnis, das uns immer wieder begegnet. ETFs sind kostengünstige und transparente Instrumente, aber ihr Risiko hängt vollständig vom Inhalt ab: Ein ETF auf den MSCI World trägt andere Risiken als ein ETF auf Unternehmensanleihen oder Schwellenländeraktien. Das Risiko steckt im Exposure – nicht in der Hülle.
Die wichtigsten Risikoarten bei ETFs
Marktrisiko ist bei ETFs unvermeidlich: Der ETF entwickelt sich so, wie der zugrundeliegende Index. Das ist gewollt, bedeutet aber auch, dass ein ETF auf den MSCI World in einem globalen Aktiencrash genauso fällt wie der Markt. ETFs sind kein Schutz gegen Marktrisiken, sie verteilen es lediglich über viele Positionen.
Klumpenrisiko entsteht innerhalb von ETFs durch die Gewichtung nach Marktkapitalisierung: Die größten Unternehmen machen den größten Anteil aus. Im MSCI World sind die Top-10-Positionen für rund 22 bis 25 Prozent des Index verantwortlich. Das ist eine erhebliche Konzentration in wenigen Megacaps.
Eine fundierte Basis für das Thema ETF Risiko ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Aus unserer Beratungspraxis
Wir analysieren in der Beratung regelmäßig ETF-Portfolios und stellen dabei ein typisches Muster fest: Anleger kennen die Namen ihrer ETFs, aber selten die tatsächliche Zusammensetzung. Ein ETF auf den MSCI ACWI investiert zu über 60 Prozent in US-Aktien. Ein Anleihe-ETF kann eine Duration von sieben bis acht Jahren haben – mit entsprechendem Zinsrisiko. Der Depot Risk Check analysiert ETFs auf Basis ihrer tatsächlichen Exposure.
Risikoarten bei ETF-Portfolios im Überblick
- Marktrisiko: Der ETF folgt dem Index, auch in Abschwüngen
- Konzentrationsrisiko: Marktkapitalisierungsgewichtung bevorzugt Megacaps
- Sektorrisiko: Tech-Übergewicht in globalen Indizes
- Währungsrisiko: Nicht-Euro-ETFs tragen Wechselkursrisiko
- Kontrahentenrisiko: Bei synthetischen ETFs durch Swap-Vereinbarungen
- Tracking-Fehler: ETF weicht leicht vom Index ab
- Liquiditätsrisiko: Sehr spezielle ETFs können illiquide werden
Wie Sie das Risiko Ihres ETF-Portfolios analysieren
Eine vollständige ETF-Risikoanalyse erfordert die Durchleuchtung jedes ETF nach seinen tatsächlichen Positionen. Erst dann sehen Sie, welche Aktien, Sektoren und Regionen tatsächlich im Portfolio vertreten sind. Der Depot Risk Check analysiert die Assetklassen- und Sektorstruktur Ihrer ETF-Positionen und gibt eine aggregierte Risikoeinschätzung für das Gesamtportfolio.
Wichtig: ETFs werden im Depot Risk Check gesondert ausgewiesen, da ihre innere Zusammensetzung eine eigenständige Risikobewertung erfordert. Sie fließen nicht direkt in die Volatilitäts- und Drawdown-Berechnung ein.
Unser Tipp
Analysieren Sie das tatsächliche Risikoprofil Ihrer ETFs. Der Depot Risk Check bewertet ETFs auf Basis ihrer Exposure – nicht nur als Produkthülle.
Häufige Fragen
Sind ETFs grundsätzlich sicherer als Einzelaktien?
Wie hoch ist der Technologieanteil in einem MSCI World ETF?
Was ist der Unterschied zwischen physischen und synthetischen ETFs beim Risiko?
Wie viele ETFs brauche ich für ein ausreichend diversifiziertes Portfolio?
Depot jetzt professionell analysieren
Der Depot Risk Check berechnet Volatilitaet, maximalen Drawdown, Klumpenrisiken und das Waehrungsrisiko Ihres Portfolios. Keine Anmeldung erforderlich.
Depot jetzt analysierenHinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Anlageberatung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Wir übernehmen für mögliche Verluste keine Haftung und werden auch an etwaigen Gewinnen nicht beteiligt. Bitte treffen Sie Anlageentscheidungen immer auf Basis individueller Beratung.