Depot Risk Check
ETF Übergewicht USA: Das versteckte Klumpenrisiko
USA Übergewicht ETF:
Das US-Übergewicht in ETF-Portfolios ist eines der beständigsten Themen in unserer Beratungspraxis bei Wealth Partners Tegernsee. Es entsteht nicht durch einen einzelnen Fehler, sondern schleichend: durch die Indexstruktur des MSCI World, durch die Dominanz US-amerikanischer Technologiekonzerne in den Portfolioindizes und durch Einzelpositionen, die das Bild noch verstärken. Das Ergebnis ist ein Klumpenrisiko, das viele Anleger erst wahrnehmen, wenn die US-Märkte korrigieren.
Wie hoch ist der echte USA-Anteil Ihres Depots?
Um den tatsächlichen USA-Anteil eines ETF-Portfolios zu bestimmen, reicht ein Blick auf die ETF-Namen nicht aus. Sie müssen die Ländergewichtung jedes ETF kennen und diese nach dem jeweiligen Portfolioanteil gewichten. Wer zum Beispiel 50 Prozent MSCI World (65 Prozent USA), 30 Prozent S&P 500 (100 Prozent USA) und 20 Prozent MSCI Emerging Markets (0 Prozent USA) hält, hat einen effektiven USA-Anteil von 62,5 Prozent.
Bei Portfolios aus mehreren Aktien-ETFs auf entwickelte Märkte liegt der USA-Anteil häufig bei 60 bis 75 Prozent, ohne dass sich die Anleger dessen bewusst sind.
Eine fundierte Basis für das Thema USA Übergewicht ETF ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Aus unserer Beratungspraxis
Wenn wir Depots analysieren, die ausschließlich auf Basis von Standard-ETFs aufgebaut sind, beträgt der US-Anteil in der Regel zwischen 55 und 70 Prozent. Bei gleichzeitigem Halten eines S&P 500 ETFs und einzelner US-Technologiewerte sehen wir Werte über 80 Prozent. Das ist keine globale Streuung mehr – sondern eine hochkonzentrierte Wette auf die US-Wirtschaft. Der Depot Risk Check zeigt das regional aufgeschlüsselt.
USA-Anteile bekannter ETF-Indizes
- MSCI World: ca. 65 bis 70 Prozent
- FTSE All World: ca. 60 bis 65 Prozent
- S&P 500: 100 Prozent
- MSCI ACWI: ca. 60 bis 65 Prozent
- Nasdaq 100: 100 Prozent (US-Tech-fokussiert)
- MSCI Emerging Markets: 0 Prozent (kein USA-Anteil)
- MSCI Europe: 0 Prozent (europäische Aktien)
Wann wird das USA-Übergewicht zum Problem?
Solange der US-Markt outperformt, wirkt sich das USA-Übergewicht positiv aus. Die vergangene Dekade, in der US-Technologieaktien dominant waren, hat dieses Konzentrationsrisiko lange unsichtbar gemacht. Doch ein starker Dollar-Rückgang, regulatorische Eingriffe im Tech-Sektor oder eine strukturelle Underperformance des US-Markts würden ein solches Portfolio überproportional treffen.
Der Depot Risk Check berechnet den USA-Anteil Ihres Portfolios auf Basis der Regionsverteilung aller Positionen und zeigt Ihnen, ob eine regionale Überkonzentration vorliegt.
Unser Tipp
Wie hoch ist Ihr tatsächliches US-Exposure? Der Depot Risk Check berechnet es exakt – inklusive indirekter Exposition durch ETFs.
Häufige Fragen
Ist ein hoher USA-Anteil im ETF-Portfolio problematisch?
Wie kann ich den USA-Anteil in meinem Depot reduzieren?
Hat der Wechselkurs zwischen EUR und USD einen Einfluss?
Welche Regionen bieten eine sinnvolle Ergänzung?
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Der Depot Risk Check berechnet Volatilitaet, maximalen Drawdown, Klumpenrisiken und das Waehrungsrisiko Ihres Portfolios. Keine Anmeldung erforderlich.
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