Depot Risk Check
Drawdown: Maximaler Verlust im Portfolio
Drawdown beschreibt den prozentualen Wertverlust eines Portfolios vom bisherigen Höchststand (Peak) bis zu einem bestimmten Tiefpunkt – und ist eine der wichtigsten Kennzahlen für das Risikomanagement.
Was ist der Maximum Drawdown?
Der Maximum Drawdown (MDD) ist der größte kumulierte Verlust, den ein Portfolio über einen bestimmten Zeitraum erlitten hat – gemessen vom letzten Höchststand bis zum nächsten Tiefpunkt. Beispiel: Ein Portfolio steigt auf 150.000 Euro, fällt dann auf 105.000 Euro. Der Maximum Drawdown beträgt 30 Prozent.
Der Maximum Drawdown zeigt, wie viel Verlust ein Anleger in der Vergangenheit maximal hätte ertragen müssen – und hilft so, die psychologische Belastbarkeit zu planen.
Drawdown und Erholungsdauer
Ebenso wichtig wie die Tiefe des Drawdowns ist die Erholungsdauer (Recovery Period): Wie lange hat es gedauert, bis das Portfolio seinen alten Höchststand wieder erreicht hat? Ein -30%-Drawdown benötigt eine Rendite von +42,9%, um wieder den Ausgangswert zu erreichen.
Historische Drawdowns als Orientierung
- MSCI World (2008/09): ca. -55%
- DAX (2002): ca. -72%
- Breit diversifiziertes 60/40-Portfolio (2022): ca. -18%
- Gold (2011–2015): ca. -45%
Häufige Fragen
Was ist ein guter Maximum Drawdown?
Wie berechne ich den Drawdown?
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