Depot Risk Check

Hedging: Absicherung von Portfoliorisiken

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Hedging bezeichnet die gezielte Absicherung eines Portfolios oder einzelner Positionen gegen bestimmte Risiken – etwa Kursrisiken, Währungsrisiken oder Zinsänderungsrisiken.

Wie funktioniert Hedging?

Beim Hedging wird eine Gegenposition aufgebaut, die bei unerwünschter Marktentwicklung Gewinne erzielt und so Verluste in der Hauptposition ausgleicht. Typische Instrumente sind Optionen, Futures, Swaps und währungsgesicherte Anteilsklassen bei ETFs.

Beispiel Währungshedging: Ein Euro-Anleger, der in US-Aktien investiert, ist einem Dollar-Risiko ausgesetzt. Durch währungsgesicherte ETFs (erkennbar am Namenszusatz „EUR Hedged“) wird dieses Wechselkursrisiko neutralisiert.

Häufige Hedging-Strategien

  • Währungsabsicherung (Hedged ETFs)
  • Put-Optionen als Kurssicherung
  • Short-Positionen zur Marktabsicherung
  • Diversifikation in wenig korrelierende Assets
  • Gold als traditioneller Safe-Haven

Häufige Fragen

Sollte ich mein Portfolio hedgen?

Hedging kostet Geld (Prämien, Spread, Rollkosten) und reduziert die Rendite. Für langfristige Anleger ist vollständiges Hedging oft nicht sinnvoll. Spezifische Risiken wie Währungsrisiken sollten situativ abgewogen werden.

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