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Drawdown und Verlustphasen erklärt: Was Sie wirklich aushalten müssen

Drawdown und Verlustphasen erklärt: Was Sie wirklich aushalten müssen

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Drawdown erklärt:

Drawdown-Phasen sind der eigentliche Stresstest für Anleger – das erleben wir in unserer Beratungspraxis bei Wealth Partners Tegernsee immer wieder. Auf dem Papier können viele Anleger mit einem 30-prozentigen Kursrückgang umgehen. In der Realität – wenn Nachrichten, Emotionen und das eigene Vermögen gleichzeitig unter Druck stehen – sieht das anders aus. Wer versteht, wie Drawdown-Phasen funktionieren und wie lange sie dauern können, trifft bessere Entscheidungen.

Warum Drawdown so wichtig ist

Rendite ohne Kontext ist trügerisch. Drawdown übersetzt Risiko in eine konkrete Verlustspanne vom Höchststand. Das ist oft die relevanteste Größe für Entscheidungen.

Eine fundierte Basis für das Thema Drawdown erklärt ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Aus unserer Beratungspraxis

In unserer Beratung sprechen wir regelmäßig über historische Drawdown-Phasen mit konkreten Zahlen: Der S&P 500 hat zwischen 2000 und 2003 rund 50 Prozent verloren und brauchte über fünf Jahre zur Erholung. 2008/2009 ähnlich. Mandanten, die das verstehen und akzeptieren können, sind langfristig erfolgreicher – weil sie in Tälern nicht verkaufen, sondern investiert bleiben oder nachkaufen.

Praxisfragen

  • Welche Verlustspanne wäre für Sie noch akzeptabel
  • Wie würden Sie handeln, wenn es schnell passiert
  • Welche Reserve schützt Ihre Planung

Unser Tipp

Kennen Sie den maximalen Drawdown Ihres Portfolios? Der Depot Risk Check berechnet ihn auf Basis Ihrer tatsächlichen Positionen – nicht als abstrakte Schätzung.

Häufige Fragen

Wie lange dauern typische Drawdown-Phasen historisch?

In unserer Erfahrung ist die realistische Erwartung entscheidend: Der S&P 500 hat nach dem Dotcom-Crash (2000–2003) über sieben Jahre gebraucht, um wieder auf den Höchststand zu kommen. Nach 2008/2009 waren es rund fünf Jahre. Das bedeutet: Wer in einer Drawdown-Phase verkauft, muss diesen Verlust ohne den Erholungseffekt tragen. Anleger mit einem Zeithorizont unter fünf Jahren sollten ihr Aktienrisiko entsprechend begrenzen.

Was unterscheidet einen normalen Rücksetzer von einem echten Drawdown?

Ein normaler Rücksetzer von fünf bis zehn Prozent ist Alltag an den Aktienmärkten und dauert typischerweise Wochen bis wenige Monate. Ein echter Drawdown – definiert als Rückgang vom Höchststand zum Tief von mehr als 20 Prozent – ist ein anderes Kaliber: länger, schmerzhafter und mit höherer emotionaler Belastung verbunden. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis zeigt sich daran, dass beide Typen auf dem Papier ähnlich aussehen können, in der Realität aber sehr unterschiedlich erlebt werden.

Sollte ich mein Depot in der Verlustphase umschichten?

In Verlustphasen umzuschichten ist einer der häufigsten Fehler, den wir bei Privatanlegern beobachten. Was sich als rationale Risikoreduktion anfühlt, ist meist ein Verkauf im Tief mit anschließend verspätetem Wiedereinstieg – oft erst nach einer deutlichen Erholung. Die Ausnahme: Wenn sich Ihre Lebenssituation grundlegend verändert hat und Sie das Kapital tatsächlich früher als geplant benötigen. In diesem Fall war das ursprüngliche Risikoprofil zu hoch gewählt.

Risiko besser einordnen

Der Vertrauensstandard für Vermögensverwaltung hilft Ihnen, die wichtigsten Risiko Lücken schnell zu erkennen.

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Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Anlageberatung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Wir übernehmen für mögliche Verluste keine Haftung und werden auch an etwaigen Gewinnen nicht beteiligt. Bitte treffen Sie Anlageentscheidungen immer auf Basis individueller Beratung.