Staffel 2, Folge 11:

Depot Risk Check (3/3)

Liquidität ist die dritte und oft unterschätzte Ecke des Magischen Dreiecks – in dieser Folge klären Simon und Christoph, was es wirklich bedeutet, wenn Kapital im entscheidenden Moment nicht verfügbar ist.

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🧠 Worum geht’s in dieser Folge?

Mit der dritten Ecke des Magischen Dreiecks – der Liquidität – schließt diese Sonderreihe ab: Simon und Christoph untersuchen, warum ein Depot auf dem Papier solide wirken kann und dennoch im falschen Moment versagt, wenn gebundenes Kapital eigentlich verfügbar sein sollte.

Frage 1 – Was Liquidität wirklich bedeutet – jenseits des Sparbuchs

Liquidität ist nicht dasselbe wie Kontoguthaben – sie beschreibt vielmehr, wie schnell Vermögenswerte verfügbar gemacht werden können und welche Wertverluste dabei in Kauf genommen werden müssen. Illiquidität ist dabei keine binäre Größe, sondern die letzte Stufe auf einer Treppe mit vielen Abstufungen.

Frage 2 – Liquiditätsklassen im Depot – was ist wann verfügbar?

Auch Wertpapiere, die börsentäglich handelbar scheinen, sind in echten Krisenphasen nur noch mit spürbaren Abschlägen zu verkaufen, weil sich die Geld-Brief-Spannen deutlich ausweiten. Als Faustformel empfiehlt Christoph, rund 10–20 % des Vermögens kurzfristig verfügbar zu halten – alles darüber hinaus richtet sich nach der persönlichen Liquiditätspräferenz.

Frage 3 – Wie viel Liquidität ist genug – und wie viel ist zu viel?

Wie viel liquides Kapital sinnvoll ist, hängt stark von den individuellen Lebensumständen ab – Mieter brauchen weniger Reserve als Immobilieneigentümer, Selbständige mehr als Angestellte. Entscheidend ist, dass man unvorhergesehene Ausgaben stemmen kann, ohne auf Fremdkapital angewiesen zu sein oder Wertpapiere zum falschen Zeitpunkt verkaufen zu müssen.

Frage 4 – Liquidität unter Stress – was passiert, wenn alle gleichzeitig verkaufen wollen?

Viele Anleger gehen davon aus, ihr gesamtes Depot sei liquide, weil Wertpapiere grundsätzlich über die Börse verkauft werden können – doch das ist ein Trugschluss. Immobilienfonds, Rentenfonds und Alternative Investments zeigen in Stressphasen, dass börsennotiert nicht automatisch wertschonend liquidierbar bedeutet.

Frage 5 – Die fünf Portfolio-Schlüsse für 2026

Nach drei Folgen zum Magischen Dreieck zieht Christoph konkrete Schlüsse daraus, was Anleger für ihr Portfolio in 2026 mitnehmen sollten – Jetzt reinhören, um Christophs Meinung zu erfahren.

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